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Die schriftliche Bewerbung

Bewerbung

Die schriftliche Bewerbung ist immer noch die Visitenkarte eines jeden Bewerbers. Deshalb ist die erste Voraussetzung, dass man die Form und die üblichen Standards auch beachtet.

Die formellen Standards nach DIN 5008:
Seitenrand links: 24,1 Millimeter
Seitenrand rechts: mindestens 8,1 Millimeter
Seitenrand unten: 16,9 Millimeter
Seitenrand oben: 16,9 Millimeter
Standardschriftarten: Arial oder Times New Roman mit Silbentrennung
Schriftgröße: 12 Punkt.

Das Anschreiben

Es ist der wichtigste Teil einer Bewerbung und sollte nicht mehr als eine DIN-A4-Seite ergeben. Für den Arbeitgeber muss auf den ersten Blick erkennbar sein, auf welche Stelle sich der Bewerber bewirbt. Formulieren Sie den Text nicht zu locker, aber auch nicht zu aufgemotzt. Geben Sie bereits in Ihrem Anschreiben zu erkennen, warum Sie für diese Stelle prädestiniert und warum gerade Sie der perfekte Kandidat sind. Stellen Sie Ihre fachlichen und persönlichen Stärken heraus, animieren Sie mit dem Anschreiben den Arbeitgeber dazu, auch weiter zu lesen. Im Anschreiben erfährt der Arbeitgeber, dass es sich um eine Bewerbung auf eine ganz bestimmte Stelle handelt. Er muss klar erkennen können, dass Sie viele Fähigkeiten des Wunschkandidaten besitzen.

AUFBAU DES ANSCHREIBENS

Kopf des Anschreibens
Er beinhaltet Absender und Empfänger, den Betreff und die Anrede.
Zur Adresse gehören: Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Telefonnummer mit Vorwahl, die private Email-Adresse, Datum und Ort

Absenderadresse

Die Adresse muss oben links als Block stehen. Rechtsbündig in der Zeile mit Ihrem Namen müssen Datum und Ort stehen. Das Datum sollte ausgeschrieben werden: „13. März 2008“.
Empfängeradresse
Unter Ihrer Adresse müssen Sie vier Leerzeilen einfügen. Dann folgt der Name des Unternehmens, bitte die Rechtsform nicht vergessen, evtl. die entsprechende Abteilung oder wenn bekannt der Name des Personalchefs, auf den akademischen Grad achten, ohne jede weitere Leerzeile folgen Straße, Hausnummer oder Postfach, die Postleitzahl und der Ort.

Betreff
Zwischen Empfängeradresse und Betreff sind wiederum vier Leerzeilen einzufügen. Den Betreff muss man kurz und präzise formulieren. Das Wort Betreff wird heute nicht mehr verwendet. Man beginnt sofort mit "Bewerbung als …“ Hatten Sie bereits im Vorfeld telefonischen Kontakt, dann beziehen Sie sich unbedingt auf den Ansprechpartner, und zwar ohne Zwischenraum unter der Betreffzeile: „Mein Telefonat mit Herrn/Frau …“ und dem Gesprächsdatum.

Anrede
Nach dem Betreff lässt man zwei Zeilen frei, um dann mir der Anrede zu beginnen. Kennen Sie den Namen des Ansprechpartners, so schreiben Sie „Sehr geehrter Herr …“ oder „Sehr geehrte Frau …“ - und vergessen Sie auf keinen Fall einen evtl. akademischen Titel!

Text des Anschreibens
Nach einer weiteren Leerzeile folgt das eigentliche Anschreiben: Einleitungssatz, Hauptteil und Grußformel, die das Anschreiben beendet. Bitte beachten, die Anrede mit einem Komma beenden und dann im Text klein weiter schreiben. Dann folgt ein Einleitungssatz und erst danach der Haupttext.

Einleitungssatz
Der Einleitungssatz ist ein eigener Absatz und sollte nicht länger als drei Zeilen sein. Er muss unbedingt einen genauen Hinweise auf die gewünschte Stelle und bereits eine Kurzform Ihrer Kenntnisse enthalten. Und dann sollte Ihnen eine Eröffnungsformulierung einfallen, die das Interesse an Ihrer Bewerbung noch mehr steigert. Danach muss die Begründung kommen, beispielsweise: „Aus diesem Grund bewerbe ich mich bei Ihnen.“ Und vor allem nicht vergessen, man muss Ihre Motivation erkennen!

Der Haupttext
Er beginnt mit Ihrem persönlichen Werdegang, Ihren speziellen Kenntnissen und Ihren besonderen Fähigkeiten, um dann im Detail die gestellten Anforderungen abzuarbeiten. Dies sollte der umfangreichste Teil im Anschreiben sein. Deshalb die Stellenanzeige ganz genau lesen. Vermeiden Sie lange Sätze, zeigen Sie, dass Sie kurz, aber aussagekräftig formulieren können. Bewerten Sie sich nicht selbst, Eigenlob – na, Sie wissen schon.

Beginnen Sie sofort mit Ihrer Berufsausbildung oder Ihrem Studium, beides mit dem Hinweis, dass man einen Abschluss vorweisen kann. Bei der Formulierung Ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen müssen Sie darauf achten, dass Ihr Text immer auf die ausgeschriebene Stelle bezogen bleibt. Erklären Sie auch, warum gerade Sie die geeignete Person für diese Stelle sind. Dabei nicht übertreiben, aber auch nicht sein Licht unter den berühmten Scheffel stellen. Sollten Sie noch über Kenntnisse verfügen, die in der Stellenausschreibung nicht gefordert sind, beschränken Sie diese auf höchstens zwei bis drei. Sie müssen bei einem evtl. Vorstellungsgespräch auch noch einige Trümpfe in der Hand haben.

Jetzt erst kommt der Absatz, in dem Sie Ihre momentane Tätigkeit beschreiben, warum Sie wechseln wollen und wie Sie sich Ihren neuen Arbeitsplatz vorstellen.

Der Haupttext sollte mit einem aussagekräftigen Schlusssatz beendet werden. Äußern Sie auf jeden Fall den Wunsch nach einem Vorstellungsgespräch. Und achten Sie darauf, dass Ihre Unterschrift der krönende Abschluss sein soll.

Weitere Tipps:

Werden Sie auch nach Ihren Gehaltsvorstellungen gefragt, dann nur das Jahres-Bruttogehalt angeben, das Sie sich vorstellen, und zwar am Schluss des Anschreibens. Hier sollte auch der Hinweis erscheinen, wann in etwa ein Arbeitsbeginn möglich wäre. Es reicht in diesem Fall folgender Hinweis: „Ein Arbeitsbeginn ist auch kurzfristig möglich.“

Anlagen
Bei der Auflistung der Anlagen, muss diese genau der Reihenfolge entsprechen, Man schreibt die Liste mit zwei Zeilen Abstand linksbündig unter die Unterschrift. Reicht der Platz nicht, genügt auch der Hinweis „Anlagen“. Als erste Anlage sollte immer der Lebenslauf mit Lichtbild genommen werden. Dann die Zeugnisse mit aufsteigendem Datum, und am Schluss noch Anlagen, die Ihnen bei der Stellensuche hilfreich sein können.

Schlussbetrachtung
Haben Sie diese Regeln beachtet, können Sie mit Recht behaupten, formell alles richtig gemacht zu haben. Entscheidend wird aber immer Ihre Qualifikation und persönliche Ausstrahlung sein. Viel Glück bei Ihren Bewerbungen.


 

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