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Umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Berufen.

 

Arzthelfer / Arzthelferin

Kinderkrankenschwester


Schulische Voraussetzungen
Guter Hauptschulabschluss oder mittlerer Bildungsabschluss.

Ausbildungsdauer
Die Ausbildung zum Arzthelfer oder zur Arzthelferin ist bundeseinheitlich im dualen System geregelt und ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit der Abschlussprüfung.

Besondere Voraussetzungen
Vor allem bei Mädchen und Frauen ist der Beruf der Arzthelferin noch immer ein Renner. Es gibt nur wenige Männer, die in diesem Beruf arbeiten. Es ist eigentlich ein klassischer Frauenberuf. Um die Ausbildung auch erfolgreich zu bewältigen, sollte man sich selbst richtig einschätzen können. Die Ausbildung erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität sowohl bei der Arbeit selbst, aber auch bei den Arbeitszeiten. Man muss unbedingt in der Lage sein, Stress-Situationen zu bewältigen und dabei Ruhe zu bewahren. Hektik in einer Arztpraxis kann für die Patienten, aber auch für den Arzt zu großen Problemen führen.

Der Arzthelfer oder die Arzthelferin ist nicht nur erste Ansprechstation in einer Praxis, sondern durch das Aussehen und ein kompetentes Auftreten neben dem Arzt selbst so etwas wie das Aushängeschild der Praxis. Gepflegtes Aussehen und vorbildliche Körperpflege müssen selbstverständlich sein.

Das perfekte Zusammenspiel zwischen Arzt und seinen Helfern erfordert ein hohes Maß an Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Man sollte schon zu Beginn der Ausbildung ein gutes Selbstbewusstsein haben und eine ausgeprägte eigene Persönlichkeit entwickelt haben. Eine gute Voraussetzung kann eine ehrenamtliche Tätigkeit beim Roten Kreuz sein.

Wichtig ist auch, dass man keine Berührungsängste im Umgang mit Blut, Urin oder dem Stuhlgang von Patienten hat. Laborarbeiten, aber auch das Röntgen oder die Blutabnahme sind Tätigkeiten, die zuverlässig nur dann möglich sind, wenn man ein überdurchschnittliches Verantwortungsbewusstsein hat und sorgfältigstes Arbeiten schon in der Schule ausgeprägt war. Man muss sich auch bewusst sein, dass man in diesem Beruf nur bestehen kann, wenn man bereit ist, sich ständig weiterzubilden und Weiterbildungsveranstaltungen zu besuchen. Man lernt im Prinzip ein ganzes Berufsleben lang.

Durch persönliche Arztbesuche kennt man mehr oder weniger gut die Arbeit in einer Arztpraxis. Man weiß im Prinzip, was man alles erlernen muss. Das macht eine Entscheidung für diesen Beruf evtl. leichter. Wer an dieser Arbeit Freude hat, der wird einen abwechslungsreichen und hoch interessanten Beruf erlernen.

Inhalte der theoretischen Ausbildung
Zu den Grundlagen der Ausbildung gehören im Wesentlichen umfassende Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers und Informationen über die zahlreichen Instrumente, Apparate oder sonstigen Geräte, die in einer Arztpraxis verwendet werden, deren Pflege und hygienische Instandhaltung. Ebenso werden im theoretischen Unterricht pathologische Grundkenntnisse vermittelt, also die Lehre von krankhaften Vorgängen und Zuständen im menschlichen Körper. Und ganz wichtig ist das Erlernen der ärztlichen Fachausdrücke. Zur Ausbildung gehören auch die verschiedenen Tätigkeiten im Labor nach Vorgaben des Arztes.

Weiterhin nehmen die gesamten Verwaltungsaufgaben einen breiten Raum ein. Hierzu gehören die Organisation einer Praxis, das gesamte Rechnungs- und Abrechungswesen und die rechtlichen Vorschriften. Ebenso werden die Auszubildenden mit der gesamten EDV einer ärztlichen Praxis vertraut gemacht.

Inhalte der praktischen Ausbildung
Die Organisation einer Arztpraxis kann ist sehr unterschiedlich sein. Dies hängt natürlich davon ab, ob man seine Ausbildung beispielsweise bei einem Kinderarzt oder bei einem Frauenarzt macht. Man erlernt gleich zu Beginn der Ausbildung alles rund um die perfekte Hygiene in der Praxis, verbunden mit dem Kennenlernen der speziellen Reinigungsmittel und Geräte.

Da Arzthelfer oder Arzthelferinnen immer die erste Anlaufstation in einer Praxis sind, muss man erlernen, einen Patienten fachgerecht nach seinem Anliegen zu befragen und wie man in Notfällen Erste Hilfe leistet. Im Laufe der Ausbildung wird ein Arzt großen Wert darauf legen, dass die Auszubildenden sehr schnell selbständig arbeiten und auch seine Schrift lesen können. Das beherrschen der Fachausdrücke muss in Fleisch und Blut übergehen.

Außer der Patientenbetreuung erlernen die Auszubildenden vor allem auch den verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln und Impfstoffen sowie alle Laborarbeiten. Am Ende der Ausbildung sollten Arzt und Arzthelfer oder Arzthelferin ein perfekt eingespieltes Team sein. Dies gilt auch für die einwandfreie Führung der Patiententermine, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Eine gut funktionierende Organisationsstruktur zu entwickeln und durchzuführen steht im Mittelpunkt der Ausbildung. Der Arzt muss von den meisten administrativen Arbeiten befreit werden, damit er sich intensiv um seine Patienten kümmern kann.

Der Arzthelfer oder die Arzthelferin assistiert dem Arzt auch bei Untersuchungen und Behandlungen oder kleineren Eingriffen am Patienten. Man muss die Patienten wiegen und messen Patienten, ihnen Verbände anlegen, Spritzen vorbereiten und ihnen Blutabnehmen für Laboruntersuchungen. Sie helfen bei Inhalationen, führen Bestrahlungen durch oder machen ein EKG. Alle diese Aufgaben müssen am Ende der Ausbildung weitgehend selbständig erledigt werden.

Nach Beendigung der ärztlichen Behandlung müssen zum Beispiel Überweisungen an andere Praxen oder Kliniken nach Anweisung ausgestellt werden und nach Diktat Arztbriefe geschrieben werden.

Tätigkeiten
Arzthelfer und Arzthelferinnen sind die ersten Ansprechpartner für Patienten in einer Arztpraxis, sie leisten Hilfe bei Notfällen und arbeiten mit medizinischen Instrumenten, Geräten und Apparaten. Zum Berufsbild gehören auch sämtliche diagnostische Maßnahmen wie EKG, Röntgen, einfache Laborarbeiten wie Harn-, Blut- und Stuhluntersuchungen. Als ausgebildeter Arzthelfer oder Arzthelferin verfügt man über umfassende Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathologie, man organisiert die Praxis und erledigt verschiedene Verwaltungsarbeiten. Abendsprechstunden und Not- oder Wochenenddienste sind Grund für die meist unregelmäßigen Arbeitszeiten der Arzthelferinnen.

Perspektiven
Arzthelfer oder Arzthelferinnen arbeiten in Arzt- und Facharztpraxen. Dies können Allgemeinärzte, Internisten, Gynäkologen, Urologen oder Orthopäden und noch einige andere sein. Die Verdienstmöglichkeiten sind nicht schlecht, aber auch nicht überragend. In der Regel hat man einen sicheren Arbeitsplatz. Der Wechsel in eine andere Facharztpraxis kann durchaus Probleme bereiten, ist aber mit dem Willen zur Weiterbildung durchaus möglich. Einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden ist nicht immer einfach, da der Beruf, wie schon beschrieben, sehr beliebt ist. Doch gute Arzthelfer oder Arzthelferinnen werden immer eine Praxis finden.

Die Arbeitszeiten und die Freizeit sind ein problematisches Thema. Die Arbeit endet nicht nur oft zu später Stunde, wenn der letzte Patient gegangen ist, dann kommen noch die aufwändigen Reinigungsmaßnahmen aller medizinischer Bereiche und die Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Tag. Wochenend- und Nachtdienste sind immer wieder notwendig, und Urlaub kann man immer nur dann machen, wenn auch der Arzt seinen Urlaub nimmt, also wenn Praxisferien sind.

 

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