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Umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Berufen.

 

Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin

Schädlingsbekämpfer

Ausbildungsberuf Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin

Schulische Voraussetzungen
Hauptschulabschluss

Besondere Voraussetzungen
Abstinenz gegen Ekel jeglicher Art, hohes Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Chemikalien, absolute Sauberkeit, Beratungskompetenz

Ausbildungsdauer
Es ist eine Ausbildung im dualen System, also in einer Firma und begleitend in der Berufsschule. Die Ausbildung ist in Deutschland einheitlich nach dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) vorgeschrieben und dauert drei Jahre.

Inhalte der theoretischen Ausbildung
Verschiedene Arten der Schädlingsbekämpfung im Gesundheits-, Vorrats- und Holzschutz erlernen, Schimmelpilzbekämpfung in Häusern und Wohnungen, Maßnahmen zum Schutz von Häusern vor Tauben, Pilz- und Schädlingsbekämpfung speziell in Gaststätten und in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Wichtig ist das Erlernen der gesetzlichen Vorschriften und rechtlichen Grundlagen sowie chemischer Zusammenhänge.

Inhalte der praktischen Ausbildung
Bedienung aller Geräte zur Bekämpfung von Schädlingen, das Erkennen von Gefahrenstoffen aller Art, der Lagerung und vor allem der ordnungsgemäßen Entsorgung. Ebenso die jeweiligen Schädlinge erkennen und den Schädlingsbefall mit den richtigen Mitteln bekämpfen, um dann die besten Vorbeugungsmaßnahmen einleiten. Auch die Dokumentation der Bekämpfungsmaßnahmen gehört dazu. Weitere Information in der Rubrik „Tätigkeiten“.

Tätigkeiten
Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferinnen bekämpfen Schädlinge jeglicher Art, beispielsweise einen Befall von Küchenschaben, Ratten, Mehlmotten oder verschiedenen Pilzen und leiten vorbeugende Maßnahmen ein. Die Kunden werden umfassend vor der Bekämpfung beraten und über mögliche Gefährdungen durch die eingesetzten Mittel aufgeklärt. Sie arbeiten eigenständig, aber auch im Team zum Beispiel für öffentliche und private Auftraggeber – vielfach im gesamten Lebensmittelbereich Gaststätten, Bäckereien, Metzgereien usw. Nach Beendigung der Schädlingsbekämpfung werden die Kunden umfassend über Vorbeugemaßnahmen informiert und diese dann auch eingeleitet.

Die Arbeit eines Schädlingsbekämpfers oder einer Schädlingsbekämpferin ist sehr verantwortungsvoll, denn die Auswahl der Mittel, deren genaue Berechnung nach der Schädlingsmenge, das Mischen, das Ansetzen und die gesamte Zusammenstellung der meist hochgiftigen Mittel erfordert ein hohes Maß an Gründlichkeit und Perfektion. Hierbei muss vor allem immer genau abklärt werden, dass keine Menschen zu Schaden kommen können. Dies gilt natürlich auch für das Aufstellen von Fallen aller Art.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Lebensmittelkontrolleuren der Gesundheitsämter oder Ordnungsämter ist rechtlich vorgegeben und sehr wichtig. Diese Behörden erhalten nach erteilten Aufträgen und Abschluss der Bekämpfung eine umfassende Dokumentation über die Art des Befalls und mit welchen Mitteln bekämpft wurde, aber auch welche vorbeugenden Maßnahmen ergriffen wurden.

Die Hygiene ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, der für die Gesundheit des Schädlingsbekämpfers oder der Schädlingsbekämpferin unverzichtbar ist, dazu gehört vor allem die professionelle Reinigung der Arbeitskleidung und der eingesetzten Geräte. Hier ist allergrößte Sorgfalt gefragt.

Durch die stete Vermehrung von Schädlingen sind die Berufsaussichten des Schädlingsbekämpfers oder der Schädlingsbekämpferin sehr gut. In der Regel macht man sich in diesem Beruf selbstständig oder arbeitet in einem kleinen Team einer Firma. Die Bezahlung liegt im mittleren Bereich, Aufstiegsmöglichkeiten gibt es kaum. Allerdings ist man zu ständiger Weiterbildung verpflichtet.

Schlussbemerkung
Diesen Beruf können wirklich nur hartgesottene Menschen ausüben, die auch kein Problem haben, den direkten Umgang mit Schädlingen aller Art zu pflegen. Kakerlaken, Ratten oder Mäuse sind nun mal nicht die Lieblingstiere der meisten Menschen. Auch das analysieren von Kot und die Zuordnung zum jeweiligen Tier erfordert zumindest anfänglich große Überwindung. Aber es ist ein Beruf, der in der Tat im Dienste der Gesundheit steht, Menschen vor Krankheiten schützt, Lebensmittel vor deren Vernichtung bewahrt, zum Beispiel in Mühlen mit sehr viel Getreide, und vorbeugend die Ausbreitung von Tierkrankheiten und Übertragung an Menschen verhindert.





 

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