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Flugbegleiter / Flugbegleiterin

Flugbegleiter / Flugbegleiterin

Ausbildungsberuf: Flugbegleiter / Flugbegleiterin

Da die Ausbildung ausschließlich von den Fluggesellschaften vorgenommen wird, unterscheiden sich diese in ihrer Dauer. In der Regel sind es jedoch etwa acht Wochen. Flugbegleiter/Flugbegleiterin ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Fluggesellschaften bilden deshalb ihr Bordpersonal selbst aus, da jede Fluglinie eigene Anforderungen an ihre Mitarbeiter stellt.

Schulische Voraussetzungen:
fließendes Deutsch und Englisch

Besondere Voraussetzungen am Beispiel der Lufthansa:
Hohe Service-Orientierung und Einsatzbereitschaft auch unter Stress, Kommunikationsstärke, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit, freundliches Auftreten und gepflegtes Äußeres, interkulturelle Kompetenz, fließendes Deutsch und Englisch, Selbstständigkeit, Engagement und Eigeninitiative. Mindestalter: 18 Jahre, Mindestgröße: 1,60 Meter und angemessenes Körpergewicht, Reisepass ohne Einschränkung, Sehschärfe zwischen +/- 4,75 Dioptrien.

Allgemeine Voraussetzungen:
Spaß an perfektem Service, Freude am Kontakt mit Menschen, absolute Teamfähigkeit, persönliche Ausstrahlung und Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und große zeitliche Flexibilität.

Die Tätigkeiten:
Der Flugbegleiter oder die Flugbegleiterin betreut Passagiere auf Flugreisen. Flugbegleiter kontrollieren unter anderem die Notausrüstung und instruieren in Notfallsituationen. Sie servieren Mahlzeiten und Getränke, verkaufen Waren, leisten Erste Hilfe und kontrollieren die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften an Bord. Die Ausbildung wird unter anderem auf die Flugzeugtypen der jeweiligen Fluggesellschaften ausgerichtet. Deshalb ist ein Wechsel von einer Fluggesellschaft zu einer anderen nicht ohne weiteres möglich.

Zeitliche Flexibilität
Als Flugbegleiter oder Flugbegleiterin muss man zeitlich sehr flexibel sein - wie kaum in einem anderen Beruf. Dies richtet sich auch danach, ob man für einen Kurzstreckenflug oder Langstreckenflug oder für eingeteilt ist, und dabei wechseln die Teams ständig. Eines ist jedoch immer gleich: Man trifft sich etwa eineinhalb Stunden vor dem Abflug zum Briefing. Hier wird den Flugbegleitern mitgeteilt, ob man sich beispielsweise auf Rollstuhlfahrer oder Kinder einstellen muss. Um auf Fragen der Passagiere vorbereitet zu sein, erfahren die Flugbegleiter Details über die Flugroute und die zu erwartenden Wetterverhältnisse.

Kontrollfunktionen
Vor dem Eintreffen der Fluggäste checken die Flugbegleiter die Sicherheitseinrichtungen wie Sauerstoffmasken, Schwimmwesten oder den Türdruck. Ist die Überprüfung abgeschlossen, werden die Fluggäste an der Türe begrüßt und später kontrolliert, ob sie ordnungsgemäß angeschnallt sind.

Erste Hilfe
Ein sehr wichtiger Punkt ist die Erste Hilfe, die bei der Schulung einen breiten Raum einnimmt. An Bord der Flugzeuge befindet sich eine komplette Ausrüstung für alle möglichen Notfall-Situationen wie beispielsweise für einen Herzinfarkt.

Flugpläne
Die Flugeinteilungen werden immer am Ende eines Monats für den Folgemonat bekannt gegeben. Einen Flug im Monat, Request-Flug, kann man frei wählen. Ausschließlich der Vor- und Nachbereitungszeit ist man ca. 70 bis 80 Stunden in der Luft und hat in der Regel Anspruch darauf, einmal pro Monat vier zusammenhängende Tage Freizeit zu haben.

Man unterscheidet bei den meisten Fluggesellschaften drei Arbeitsmodelle:
1.: „ Die Welt“, das sind Kontinentale und interkontinentale Strecken
2.: „Europa“, ausschließlich kontinentale Strecken
3.: „Befristetes Modell“, vor allem in der Sommersaison und einem befristeten Arbeitsvertrag für sechs Monate.

Vergütungen
Die Teilnahme an den Schulungen in der Grundausbildung wird mit einem kleinen finanziellen Zuschuss vergütet . Die Bezahlung eines Flugbegleiters oder einer Flugbegleiterin liegt eher im unteren Bereich. Doch durch Schichtzulagen und einem täglichen Abwesenheitsgeld erhöht sich das Einkommen. Weiterhin kann man einige Vergünstigungen erhalten. Dies können sein: zusätzliche Altersversorgung, vergünstigte Flugtickets auch für Familie und Lebenspartner. Die Uniformen muss man selbst kaufen, man bekommt aber einen Zuschuss. Weiterhin erhalten Mitarbeiter in vielen Hotels oder bei Mietwagen großzügige Vergünstigungen.

Allgemeines
Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Flugbegleiter keine geregelte Freizeit und keinen geregelten Feierabend haben, was sich natürlich auf Freizeitgestaltung und Familienleben nicht immer positiv auswirkt. Man muss schon ein großes Faible für die Luftfahrt in Verbindung mit perfektem Gästeservice mitbringen, ein gutes Nervenkostüm besitzen und natürlich eine hohe zeitliche Flexibilität.

Perspektiven
Die Berufsaussichten sind sehr gut. Flugbegleiter haben einen sicheren Arbeitsplatz. So sucht allein die Lufthansa für das Jahr 2008 etwa 2000 neue Flugbegleiter. Und es sei auch noch einmal daran erinnert, dass man gutes Geld und beste Vergünstigungen immer nur bei der Fluggesellschaft erhält, bei der auch die Ausbildung erfolgte und ein Wechsel immer finanzielle Nachteile mit sich bringt.

 


 

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