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Tierarzthelfer / Tierarzthelferin

Gebäudereiniger/Gebäudereinigerin

Ausbildungsberuf: Tierarzthelfer / Tierarzthelferin

Schulische Voraussetzungen
Mittlere Reife, aber auch mit gutem Hauptschulabschluss möglich

Ausbildungsdauer
Tierarzthelfer / Tierarzthelferin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz im dualen System. Die Ausbildung dauert drei Jahre

Besondere Voraussetzungen
Grundvoraussetzung für diesen Beruf ist eine ausgeprägte Tierliebe. Das Heilen von Tieren ist das Ziel einer jeden Behandlung, die deshalb umfassendes Wissen voraussetzt. Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind deshalb unverzichtbar. Man muss auch in der Lage sein, mit den eher unappetitlichen Dingen von Tieren umgehen können und ein hohes Maß an Hygiene-Eigenschaften besitzen. Der Umgang mit Tieren aller Art erfordert eine große Flexibilität und ein umfassendes Wissen. Das Assistieren bei Operationen muss man ohne Probleme erledigen können. Und es ist ein großes Einfühlungsvermögen in das einzelne Tier notwendig, um evtl. eigene Verletzungen, zum Beispiel ein Hundebiss, zu vermeiden. Ein Tierarzthelfer oder eine Tierarzthelferin sollte vor allem auch in Chemie eine gute Note vorweisen. Hauptschüler können diesen Beruf bei entsprechenden Voraussetzungen gut erlernen, wenn sie die richtige Einstellung mitbringen.

Inhalte der theoretischen Ausbildung
Der Beruf Tierarzthelfer / Tierarzthelferin erfordert eine intensive theoretische Ausbildung in den unterschiedlichsten Bereichen rund um Tiere. So erlernt man alles über die Organe und deren Funktionen im Körper eines Tieres. Wichtig ist auch die perfekte Beherrschung sämtlicher Apparate und Instrumente, die immer auf dem neusten Stand in der Berufsschule vorhanden sind. Man lernt alles rund um das Labor, die Auswertung der Labor-Ergebnisse und der notwendigen Therapie, alles über Arzneien und sonstige Heilmittel. Einen breiten Raum nehmen die Möglichkeiten zum Erkennen von Krankheiten ein. Hinzu kommen alle administrativen Aufgaben wie die Organisation einer Tierarztpraxis, das Rechnungswesen und die Beherrschung der entsprechenden Software.

Inhalte der praktischen Ausbildung
Meist beginnt die Ausbildung mit den Arbeiten, die im Büro erledigt werden müssen: das Führen einer Patientenkartei, das Erstellen von Unfallmeldungen, Überweisungen in eine Tierklinik und weitere Verwaltungsaufgaben. Man erlernt den Umgang mit sämtlichen Praxis- und Laborinstrumenten durch das Assistieren ebenso wie die Beherrschung von Diagnose- und Therapiegeräten. So eignet man sich auch die Kenntnisse über die verschiedensten Tierkrankheiten an und erlernt die Pflege und Behandlung von Tieren, die in der Praxis stationär behandelt werden müssen. Wichtig sind die Ausbildungsinhalte rund um die Vorbereitung von Untersuchungen, von unterschiedlichen Behandlungsmaßnahmen und Operationen. Und natürlich gehört auch die Pflege und Versorgung der Tiere dazu. Das Reinigen der Käfige oder der Ställe unter hygienischen Gesichtspunkten ist ein weiterer Teil der Arbeit eines Tierarzthelfers oder einer Tierarzthelferin. Man muss sehr viel lernen, denn jede einzelne Tierart bedarf einer individuellen Behandlung. Die Palette reicht vom Wellensittich bis hin zu Pferden. Im Labor führt der Tierarzthelfer oder die Tierarzthelferin einfache Untersuchungen durch und muss die Ergebnisse auch dokumentieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung ist das Verhindern von Infektionen und den notwendigen hygienischen Maßnahmen, aber auch Kenntnisse über die Wirkung verschiedenster Arzneimittel.

Tätigkeit
Als Tierarzthelfer / Tierarzthelferin organisieren Sie den kompletten Ablauf der Sprechstunde in einer Tierarztpraxis. Sie betreuen gleichermaßen Tier und Mensch, vor, während und nach der Behandlung. Tierarzthelfer und Tierarzthelferinnen assistieren bei der Behandlung von Tieren und kümmern sich um deren Pflege. Und sie sind hauptverantwortlich für einen optimalen hygienischen Zustand der gesamten Praxis. Ansonsten sind die Tätigkeiten in den Ausbildungsinhalten beschrieben. Weiterhin sind feste Arbeitszeiten nur beschränkt möglich und Wochenendienste gehören ebenso dazu.

Arbeitsmöglichkeiten
In erster Linie arbeiten Tierarzthelfer und Tierarzthelferinnen in Praxen von Tierärzten oder in Tierkliniken, aber auch in Laboren der Veterinärmedizin, in Tierparks und Zoologischen Gärten oder in Tierheimen. Arbeitsmöglichkeiten gibt es auch in der Industrie, zum Beispiel in den Forschungsabteilungen der Arzneimittelhersteller oder in Organisationen des Gesundheitswesens.

Perspektiven
Die Berufsaussichten sind nicht schlecht. Man muss aber bedenken, dass ein Wechsel des Arbeitsplatzes oft ein Neuanfang ist, aber auch eine gute Möglichkeit zur Weiterbildung bietet. Die Bezahlung ist anfänglich nicht besonders hoch, in der Industrie jedoch wesentlich besser. Wer Tiere liebt, wird aber in der Industrie in deren Versuchslaboren erhebliche Probleme bekommen.


 

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